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45:0 - Den Spiderdome zum Schweinestall gemacht
Im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde fuhren die Razorbacks ins schöne Niederbayern, um sich den Straubing Spiders zu stellen. Nach dem knappen Sieg gegen die Rangers am Wochenende davor waren die Wildschweine besonders motiviert, ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, umso mehr, da dieses Spiel das letzte mit US-QB Ryan Munz werden sollte.
Nachdem die Gastgeber ihren ersten Drive nicht zum punkten nutzen konnten, kamen die Wildschweine in Ballbesitz und QB Ryan Munz fand direkt seinen WR Rafael Sedlmayr in der gegnerischen Endzone. Leider wurde dieser Punkt nicht gegeben, da die Unparteiischen den Pass als unvollständig werteten. So erzielten die Razorbacks die ersten Punkte des Tages mit ihrer Defense. DB Frank Mok fing einen Pass der Spinnen ab und trug den Ball in deren Endzone. Wie immer souverän, ließ die rote Verteidigung keinen rechten Spielfluss zustande kommen: noch zwei weitere Male fingen in der ersten Halbzeit LB Max Lorenz und CB Kilian Karg die Bälle des Straubinger QB ab und brachten damit ihre Offense wieder auf den Platz. Angetrieben von der Wucht der Brucker Offense Line, die trotz Hitze keinerlei Ermüdungserscheinung zeigte, bewegten die Wildschweine den Ball abwechslungsreich mit solidem Lauf- und Passspiel über das Feld. QB Ryan Munz fand noch zwei weitere Male seinen WR Rafael Sedlmayr in der Endzone der Spinnen, ebenso wie TE Baffour Nkrumah, der nach einer kurzen Passroute beinahe schon gemächlich über das halbe Feld lief und weitere Punkte für sein Team holte.
Der Touchdown von Offense Lineman Beppo Schmidt war dann schließlich das Highlight der Partie: Nach einem verunglückten Fieldgoalversuch der Razorbacks brachte Schmidt den freien Ball in der gegnerischen Endzone unter Kontrolle, um danach mit einem kleinen Freudentänzchen auch seine tänzerischen Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Obwohl die Straubinger bis zum Schluss ihren Kampfgeist nicht verloren und zu Ende der Partie einige neue Spielzüge, die QB Martin Fuchsberger testete, vehement zum scheitern brachten, konnten die Amperstädter ein weiteres Spiel ohne Gegenpunkte abschließen.
Nächstes Wochenende geht es dann nach Bamberg, um sich den Bears zu stellen, man hofft auch hier auf einen deutlichen Sieg.
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• Spielbericht Straubing